Terminplanung? Übernimmt für mich in Zukunft die künstliche Intelligenz!

Es ist schon eine ganze Weile her, doch wie Du bereits weißt, bin ich ein absoluter Terminchaot. Ehrlich gesagt halte ich es ähnlich der Aufschrift eines Plakats, das ich im Schaufenster einer Münchner Boutique gesehen habe: „Ich weiß noch nicht genau, wann ich da sein werde. Aber es wird pünktlich sein.“ Und auch wenn sich bereits viele darüber lustig gemacht haben, so gehe ich locker mit dem Thema um, denn in Zukunft werde ich dieses Problem garantiert nicht mehr haben. Glaubst Du mir nicht?!

Vor wenigen Tagen hat Sunder Pichai, der CEO von Google LLC, auf der Entwicklerkonferenz I/O den Assistenten Google Duplex vorgestellt, der nicht nur wie ein Mensch klingt, sondern ab sofort auch telefonisch Termine für mich organisieren kann. Das klingt erst einmal wie in einem Science Fiction Film, doch mit dem Startbefehl „Hey Google“ sowie dem Befehl, dass Google mir einen Friseurtermin am 8. Mai zwischen 10 und 12 Uhr vereinbaren soll, ist die Terminorganisation selbst für mich kein Problem.

Darüber hinaus hat Pichai demonstriert, wie einfach es für den digitalen Google Assistant ist, ein Tisch für vier Personen in einem chinesischen Restaurant zu reservieren:

Im Grunde war es nur eine Frage der Zeit, bis ein digitaler Assistent derartige Aufgaben wie die telefonische Terminplanung übernimmt und noch weiter in das menschliche Leben eindringt. 

Alleine durch den Einblick meiner täglichen Arbeit im Rahmen des enera Projekts wird deutlich, welchen Stellenwert KI-Methoden wie maschinelles Lernen oder neuronale Netze bereits in Unternehmen haben. So sorgen z. B. nur wenigen Codezeilen dafür, dass mit der Hilfe von Google Maps Kunden vollautomatisch segmentiert werden, um ihnen anschließend ohne Streuverluste entsprechende Produktempfehlungen auf Grund der Bauweise ihres Eigenheims machen zu können – und das ist noch vergleichsweise harmlos.

Doch Angst vor der künstlichen Intelligenz, egal ob sie nun Google, Alexa oder Siri heißt, habe ich nicht. Auch nicht vor dem, was man mit „Big Data“ und Co. alles anstellen kann. Denn wie ich finde, wird das Leben – wie im Fall von Google Duplex – durch derartige Helfer wieder ein Stück entspannter.

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