Falcon Social im Test - Teil 1: Die Konkurrenz des Social Media Dashboards

Für professionelle Social Media-Manager und solche, die es gerne noch werden wollen, bietet das Internet eine Vielzahl an Social Media Dashboards zur besseren Übersicht über Facebook, Twitter und Co. Eines davon ist Falcon Social, das einem unter den Menüpunkten Listen, Publish, Engage, Audience und Measure jede Menge an Tools und Möglichkeiten bietet, um die täglichen To-Dos eines Social Media Managers zu meistern oder im Vorfeld definierte KPIs zu messen.

Mit meiner Artikelreihe „Falcon Social im Test“ werde ich mich verstärkt dem Social Media Dashboard aus Dänemark widmen und alle gemachten Erfahrungen mit Dir teilen. Mein Ziel ist es, eine Art „How to“-Leitfaden zu erstellen und darüber hinaus die gewonnenen Erkenntnisse zu diskutieren. Aus diesem Grund freue ich mich um so mehr über Deine qualifizierten Kommentare und Meinungen, die ich in meinen Falcon Social Leitfaden Stück für Stück mit einfließen lassen kann.

Falcon Social: Eine Kurzübersicht der Konkurrenz

Das Angebot der Social Media Dashboards ist äußerst schwer zu Überblicken, sodass es eine ganze Zeit gedauert hat, alle Vor- und Nachteile aller Tools gegeneinander abzuwägen. Im Rahmen von enera konnten wir von Anfang an die kostenlosen Dashboards für unsere Vorhaben im Social Media-Bereich ausschließen, da wir nicht nur auf Facebook und Twitter zugreifen, sondern auch auf YouTube, Instagram und Google+ wollen.

In meinem ersten Teil der Falcon Social-Reihe gehe ich bewusst nicht auf die kostenlosen Social Media Dashboards ein, sondern befasse mich mit den kostenpflichtigen „Business“-Tools. Die nachfolgenden drei Dashboards decken die wichtigsten Aufgaben, die Du als Social Media Manager im täglichen Doing brauchst, unter einer einzigen Benutzeroberfläche ab.

Hootsuite als direkter Konkurrent von Falcon Social

Aus den Anfängen von Twitter, kam mir Hootsuite als erstes Social Media Dashboard in den Sinn. Doch zu der Zeit, als wir im Rahmen von enera auf der Suche nach einem geeigneten Tool waren, wirkte Hootsuite im Gegensatz zu Falcon Social noch etwas unübersichtlich.

Heute hingegen sieht es schon anders aus: Das Dashboard wirkt aufgeräumt und ist sowohl bei Agenturen, als auch bei Social-Media-Teams bekannt. Außerdem ist Hootsuite im Gegensatz zu Falcon Social vergleichsweise „günstig“ und bietet darüber hinaus die verschiedensten Möglichkeiten an Erweiterungen in Form von Apps.

Sprout Social ist auf Dauer zu viel Infografik

Sprout Social war das zweite Social Media Dasboard, das ich mir im Rahmen von enera angesehen habe. Ähnlich wie Hootsuite bietet auch Sprout Social mit u. a. Publishing, Engagement und Analytics viele Funktionen, die für das tägliche Doing als Social Media Manager wichtiger sind, doch wirkte zum damaligen Zeitpunkt meiner Recherche die Benutzeroberfläche äußerst unübersichtlich/zu sehr nach einer Informationsgrafik.

Vermutlich war auch das der Grund, dass sich mittlerweile die Benutzeroberfläche von Sprout Social zum Besseren gewandelt hat. Mit einem Preis von 39 US-Dollar pro Monat avanciert das Social Media Dashboard als Konkurrent von Falcon Social und kann sich sehen lassen. Ein Nachteil ist jedoch, dass sich zwar neben Facebook, Twitter und Instagram auch LinkedIn und Google+ verknüpfen lassen, jedoch gibt es für YouTube keine Lösung.

SocialHub als deutsches Pendant zu Falcon Social

Ähnlich wie Falcon Social bietet auch das deutsche Pendant, SocialHub, das volle Programm an Funktionen: Engage, Listen, Publish und Analyze. Punkten kann das Social Media Dashboard vor allem in der Teamarbeit, da es u. a. mit Smart Inboxes, Content Planner und Regelwerken viele Funktionen bietet, die in Zeiten von immer häufigeren Kundenanfragen eine effiziente Zusammenarbeit ermöglichen.

Darüber hinaus lassen sich mit SocialHub die wichtigsten Kanäle (Facebook, Twitter, Instagram und YouTube), die es heutzutage zu bedienen gilt, steuern, doch für einen Preis von 549 Euro im Monat fehlen dann doch einige Funktionen, die die Konkurrenz aus Dänemark bieten.

Buffer

Einst der Vorreiter in Sachen Dashboard, gehört Buffer heute nicht mehr zu den Top 5 der Social Media Tools. Jedoch eignet sich Buffer auf Grund seiner gut skalierbaren Preisstruktur sehr gut um erste Erfahrungen zu sammeln.

dirico.io

Der Newcomer unter den Social Media Dashboards – und schon jetzt ein ernstzunehmender Konkurrent für Falcon Social. Nach den Gesprächen mit ersten Investoren bleibt es abzuwarten, wie sich dirico.io in den kommenden Monaten und Jahren macht.

Talkwalker

Du willst Deine Wirkung im Social Web messen? Dann ist Talkwalker das Social Media Dashboard Deiner Wahl. Leider bietet Talkwalker nur wenig Funktionen, sodass z. B. auf Tweets nicht direkt aus der Plattform heraus geantwortet werden kann – und das ist ein großer Nachteil.

Salesforce Marketing Cloud

Die Salesforce Marketing Cloud bietet jede Menge an Funktionen und ermöglicht eine ausgezeichnete Integration in eines der meistgenutzten CRM-Systeme, doch die Kosten für das Social Media Dashboard sind nicht ohne.

Cyfe

Anders als die anderen Social Media Dashboards basiert Cyfe auf einer Grundplattform, die mit weiteren Widgets immer weiter ausgebaut werden kann. So agil wie das Tool auch ist, so kompliziert kann es auch im täglichen Doing sein.

Bottlenose

Das Bottlenose Dashboard ermöglicht eine einfache Social Media Datenanalyse und setzt dabei auf maschinelles Lernen, Data Mining, Mustererkennung und natürliche Sprachverarbeitung.

Echobot

Social Media Monitoring made in Germany, mit diesem Slogan wirbt Echobot. Das Dashboard bietet eine Vielzahl an Marketing-Lösungen und kann dabei die Kanäle Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest und Google+ verarbeiten.

webZunder

Etwas in die Jahre gekommen scheint das Social Media Dashboard von webZunder. Doch ebenso wie die Konkurrenz verspricht auch webZunder den täglichen Managementaufwand zu minimieren – und mehr Zeit für das operative Geschäft.

SocialMotus

Seit 2011 wird das Social Media Dashboard von SocialMotus von einem Start-up aus Australien entwickelt. Da sich die Funktionen auch kostenlos zur Verfügung stehen, bietet das Tool einen weichen Einstieg ins Social Media-Management.

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